Leasing

Investitionen tätigen & Liquidität behalten


Die veränderten Rahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung (Stichwort Basel II) machen eine Neuausrichtung der Unternehmen in diesem Bereich notwendig. Die traditionellen Finanzierungsformen reichen nicht mehr aus und Unternehmen sind gezwungen, sich nach alternativen Finanzierungsinstrumenten umzusehen. Einer dieser alternativen Finanzierungsinstrumente, die schon seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Leasing. Gerade für den Mittelstand hat sich Leasing in den letzten Jahrzehnten zu einer echten Alternative zum klassischen Bankkredit entwickelt.

 

 

Beim Stichwort Leasing (engl.: to lease = mieten, pachten) denken die meisten an Autos. Doch das ist nur eine von unzähligen Möglichkeiten. Gerade für Unternehmer können Leasing-Verträge im Bereich Immobilien, Produktionsanlagen, Büromaschinen oder EDV-Ausstattung interessant sein.

Doch was ist Leasing überhaupt?

Jeder, der nicht das Glück hat ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu besitzen, ist schon mit einer leasing-ähnlichen Finanzierungsform in Berührung gekommen: dem Mieten. Der Unterschied zum klassischen Mietvertrag besteht darin, dass ein Leasing-Vertrag Elemente enthält, die über die reine Gebrauchsüberlassung des Leasing-Gegenstandes hinausgehen. Aufgaben die üblicherweise in den Verantwortungsbereich des Vermieters fallen, werden hier auf den Mieter bzw. den Leasing-Nehmer übertragen. Diese zusätzlichen Pflichten sind beispielsweise Wartungs- oder Instandsetzungsleistungen, Reparaturen oder Versicherungen. 

 

Beim Leasing überlässt der Leasing-Geber dem Leasing-Nehmer einen Leasing-Gegenstand zur Nutzung. Hierfür hat der Leasing-Nehmer ein vereinbartes Entgelt in Form einer monatlichen Leasing-Rate zu bezahlen. In der Regel bleibt der Leasing-Geber rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer dieses Leasing-Gutes und nimmt den Gegenstand in seine Bilanz auf. Nach Ablauf des Leasing-Vertrages geht der Gegenstand wieder an den Leasing-Geber zurück oder kann vom Leasing-Nehmer oder einem Dritten käuflich erworben werden. 

Absetzung für Abnutzung (AfA)

AfA oder Absetzung für Abnutzung sind die steuerlichen Begriffe für die Abschreibung von Wirtschaftsgütern. 

Zur möglichst einheitlichen Ermittlung von Abschreibungszeiten publiziert der Bundesminister der Finanzen Abschreibungstabellen (Punkt 6.14.10 Verfielfältigungsgeräte), in denen fast alle Investitionsgüter, die sich durch Gebrauch oder im Laufe der Zeit abnutzen, erfasst werden. Die Tabellen enthalten die so genannte „betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer“ für die Wirtschaftsgüter. 

 

Im EStG § 6 Abs. 2 steht jetzt neu seit 01.01.18, dass Geräte bis zu 800,- Anschaffungswert direkt abgesetzt werden können ohne Abschreibungsdauer.

Bilanzneutralität

Da der Leasing-Geber in der Regel das Investitionsobjekt aktiviert, ist die Investition für den Leasing-Nehmer bilanzneutral. Das bedeutet, dass weder Investitionsobjekt noch Verbindlichkeiten in die Bilanz aufgenommen werden. Auch Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad bleiben unverändert. Die laufenden Leasingraten erscheinen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Leasingverpflichtungen werden im Anhang zu Jahresabschlüssen gezeigt.

Grundmietlaufzeit

Die unkündbare Grundmietzeit von Leasing-Verträgen hat vor allem steuerliche Bedeutung. Prinzipiell darf sie gemäß den Leasing-Erlassen nicht kürzer als 40% und nicht länger als 90% der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Leasing-Objekts laut AfA-Tabelle sein, um eine Bilanzierung des Leasing-Objekts bei der Leasing-Gesellschaft zu ermöglichen. 

Investitionsrisiko

Der Leasing-Nehmer trägt während der Laufzeit des Leasing-Vertrags das Investitionsrisiko. Nach Rückgabe des Guts zum ordentlichen Vertragsende oder bei vorzeitiger Vertragsauflösung geht das Investitionsrisiko (zum Beispiel das Marktwertrisiko) auf den Leasing-Geber über. 

Laufzeiten

Wir bieten meistens eine Laufzeit von 36 Monaten an, da wir mit gebrauchten Gütern arbeiten und eine längere Leasinglaufzeit meistens keinen Sinn macht. Das Gleiche gilt für Mietverträge.

Abschlussgebühr

Fällt bei Erstgeschäften beim Finanzdienstleister Grenke-Leasing an. Bei Folgeverträgen nicht mehr. Die Abschlussgebühr beträgt 75,-€ netto.

Restwert

Bei der Grenke-Leasing beträgt der Restwert 10 % des Leasingbetrages. Wir bieten unseren Kunden immer die Ablöse Möglichkeit an, so dass er das Gerät nach Ablauf auch behalten kann.

Fazit: Unsere Gebrauchtgeräte sichern Ihre Liquidität bei höchster Qualität

Der Einsatz von Gebrauchtgeräten über Leasing spart Ihnen viel Geld in der Anschaffung und Sie erhalten dennoch ein perfekt arbeitendes System für Ihren täglichen Bedarf an Drucken, Scans und Kopien. Unsere aufgearbeiteten Markendrucker, Kopierer und Multifunktionsgeräte sind technisch in einem einwandfreien Zustand und voll funktionstüchtig. Wir bieten auf alle Gebrauchtgeräte 12 Monate Gewährleistung und auf Wunsch einen Wartungsvertrag zu fairen Bedingungen an. Bitte fragen Sie danach.


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